Pressekonferenz für KLANGherbst in Stadtschlaining

PRESSEKONFERENZ

Stadtschlaining – Gedächtnis und Erinnerung

Sommer- u. Herbstprogramm 2018 mit Schwerpunkt jüdischer Kultur

Das Programm als PDF >>

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Foto stehend v. l.: Gerhard Krammer, Gudrun Kramer, Gerhard Harkam, Werner Glösl

Der Verein Zukunft Schlaining, das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) und das CONCENTRUM haben gemeinsam bei einer Pressekonferenz das Sommer- und Herbstprogramm 2018 präsentiert. Hierbei werden die Angebotsschwerpunkte vor allem im Bereich der jüdischen Geschichte stehen, wobei für die Verantwortlichen die traditionsreiche jüdische Geschichte von Stadtschlaining im Vordergrund stellen.

Dazu folgende Statements von den einzelnen Organisationen:

Der Verein Zukunft Schlaining hat seit einigen Jahren die Organisation des KLANGfrühling übernommen. In dem Wissen um die jüdische Geschichte von Stadtschlaining wurde schon bald die Idee geboren, diese Wurzeln in die Programmgestaltung des Festivals einfließen zu lassen. So gab es 2017 eine Zusammenarbeit mit dem Ghetto Venedig in Form einer eindrucksvollen Fotoausstellung. 2018 wurde das Stück „rosé“ – im Gedenken an Alma Rosé, die Leiterin des sogenannten „Lagerorchesters von Auschwitz“ aufgeführt.

Für den Herbst 2018 hat sich der Verein entschlossen, „Tage der jüdischen Kultur und Musik“ zu initiieren und diesen neuen Festivalblock unter das Überthema „KLANGherbst“ zu stellen.

Neben Streichermusik des jüdischen Komponisten Karl Goldmark, der seine Kindheit in Deutschkreuz verbracht hat, mit dem Haydn Quartett bringen wir auch Klezmermusik mit dem jungen österreichischen Ensemble „Moritz Weiß Klezmer Trio“ zur Aufführung. Dazu Zeitgenössisches mit thematischem Bezug des Oberwarter Komponisten Helmut Hödl und dem jungen Klarinettenquartett „QuartArt“.

Als besonderes Angebot präsentiert der Verein erstmals den restaurierten Schwarzweiß- Stummfilm „Die Stadt ohne Juden“ aus dem Jahre 1924 im Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 am Freitag, 9. November mit Live-Musik.

Das ÖSFK wird am Donnerstag, 12. Juli eine Sonderausstellung zum Thema „Von der Erfahrung des Krieges zur Praxis des Friedens“ in der Burg Schlaining eröffnen, welche bis Ende Oktober zu besichtigen sein wird. Hierbei kann man sich auf eine Zeitreise ins jüdische Leben von Stadtschlaining begeben. Österreichische Friedensdenkerinnen und Friedensdenker werden in der Ausstellung portraitiert und auch die Erfolge und Arbeitsschwerpunkte des ÖSFK präsentiert.

Zusätzlich wird es Workshops zur Gewaltprävention und ein Schulprojekt zum Thema „Holocaust History“ im Oktober und November geben.

Das CONCENTRUM wird ebenfalls Aktivitäten zum Gedenktag an die Shoa und an „80 Jahre Reichpogrom-Nacht“ setzen. So soll am 6. November ein Schweigemarsch zu den jüdischen Stätten (Friedhöfe, ehemalige Synagoge) in Stadtschlaining erfolgen.

Wir freuen uns, dass diese Initiative „Tage der jüdischen Kultur und Musik“ auch von anderen in Stadtschlaining tätigen Organisationen (ÖSFK und CONCENTRUM) aufgegriffen wird und wir vernetzt dieses für unsere Stadt, das Burgenland und die Republik Österreich mit vielfältigen Veranstaltungen aufarbeiten. Wir laden Sie herzlich ein, an den Aktivitäten teilzunehmen und diese Möglichkeit in der bunten Stadt des Friedens zu nutzen.

Das Programm als PDF >>

Programm:

Freitag, 9. November: Schwarzweiß- Stummfilm „Die Stadt ohne Juden“ aus dem Jahre 1924  mit Live-Musik

Donnerstag, 12. Juli: Eröffnung der Sonderausstellung zum Thema „Von der Erfahrung des Krieges zur Praxis des Friedens“ in der Burg Schlaining , welche  bis Ende Oktober zu sehen ist

Dienstag, 6. November: Schweigemarsch zu den jüdischen Stätten (Friedhöfe, ehemalige Synagoge) in Stadtschlaining

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