Studienfahrt nach Lackenbach am 6.10.

Programm für die Studienfahrt am Samstag, 6. Oktober 2018
(Unkostenbeitrag € 30.- für Bus, Eintritt und Führung)

ORTE DER KUNST – ORTE DER MAHNUNG
LACKENBACH UND DEUTSCHKREUTZ

Du sollst dich nicht abfinden!

8.00 Uhr: Abfahrt im gemeinsamen Autobus vom Hauptplatz in Stadtschlaining, Parkmöglichkeiten bei der Burg

9.00 Uhr: Lackenbach
Historische Hintergründe des Anhaltelagers, erläutert durch Stefan Horvath und Erich Schneller

10.00 Uhr: Weiterfahrt nach Deutschkreutz
Einführung durch Dr. Adalbert Putz
Kunstwerke in der Kirche von Deutschkreutz
Phantastischer Realismus von Prof. Anton Lehmden im Schloss Deutschkreutz

12.30 Uhr: Mittagessen

14.00 Uhr: Rundgang durch Deutschkreutz, Besuch des Goldmark-Museums oder des Cafés Goldmark

16.00 Uhr: Jüdischer Friedhof von Zäläm
(teilnehmende Männer mögen bitte für den Friedhofsbesuch aus Ehrfurcht eine Kopfbedeckung (Kippa o.ä.) mitnehmen)

17.00 Uhr: Rückfahrt mit Heurigenbesuch
Ankunft in Stadtschlaining gegen 19.30 Uhr

Änderungen vorbehalten.

Anmeldung per Email

Programm und Anmeldung als PDF >>

181006 Studienfahrt Lackenbach_2

Lackenbach hat sich seit den 1980er-Jahren zu einem der wich gsten Gedenkorte der österreichischen Roma und Sin entwickelt. Wo ab 1940 das so genannte „Zigeuner-Anhaltelager“ war, wurde 1984 ein Mahnmal aus Basaltsteinen vom Pauliberg errichtet.

Es erinnert an die Menschen, die hier inhaftiert waren und von hier aus in die NS-Vernichtungslager deportiert wurden. Die Geschichte des Anhaltelagers werden der Roma-Autor Stefan Horvath und der Journalist Erich Schneller erläutern.

In Deutschkreutz (hebräisch Zäläm) gab es einst eine blühende jüdische Gemeinde. Daran erinnern heute neben dem großen Friedhof ein Mahnmal und das so genannte Goldmark-Haus. Es ist nach dem Komponisten Karl Goldmark (1830-1915) benannt, der hier seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte.

Das 1625 erbaute prächtige Renaissanceschloss von Deutschkreutz wird seit 1966 von Prof. Anton Lehmden konsequent restauriert und präsentiert sich heute in neuem Glanz. Neben Kulturveranstaltungen und der „Lehmden-Sommerakademie“ befindet sich im Schloss auch das Lehmden-Museum („phantastischer Realismus“).

Der Historiker Dr. Adalbert PUTZ führt uns zu den interessantesten Plätzen und Schätzen seiner Heimatgemeinde.

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