„Rechts, Mitte, Links?“ Gespräch mit Gerhard Baumgartner

STADTSCHLAINING: 16:00 Uhr, Burg Schlaining, Engelssaal.
„Rechts, Mitte, Links? Alter und neuer Antisemitismus“.
Walter Reiss im Gespräch mit Gerhard Baumgartner.
Teilnahme kostenlos.
Eine Veranstaltung des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung – ASPR, CONCENTRUM und Verein Zukunft Schlaining im Rahmen des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur

Fotos von der Veranstaltung >>

 

Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2019

Zum bereits zwanzigsten Mal finden heuer europaweit Veranstaltungen am Sonntag, 1. September, zum „Europäischen Tag der jüdischen Kultur“ statt; und zum bereits sechsten Mal werden Geschichte, Traditionen und Bräuche des europäischen Judentums auch im Burgenland einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, heuer unter dem Titel „Innovations“ in zehn Gemeinden.

Für drei Gemeinden wird es am 1. September einen Bustransfer (Rundfahrt) geben:
von Stadtschlaining aus startet ein Bus um 12:00 Uhr nach Oberwart, um von dort aus nach Rechnitz und im Anschluss wieder nach Stadtschlaining zu fahren. Wegen einer begrenzten Anzahl an Sitzplätzen wird um Reservierung gebeten.

Abfahrt: Stadtschlaining 12:00 Uhr pünktl.
Rückkehr nach Stadtschlaining 16:00 Uhr.
Anmeldungen bis 23. August 2019 unter Tel. +43 (0) 677/614 058 54 oder
E-Mail michael.schreiber@forschungsgesellschaft.at

OBERWART: 12:30 Uhr, Halle am evangelischen Friedhof (neben dem jüdischen Friedhof), Linke Bahnzeile.
Das jüdische Oberwart
Vortrag von Dr.in Ursula Mindler-Steiner und Rundgang am jüdischen Friedhof.
Teilnahme kostenlos. Herren bitte mit Kopfbedeckung (Friedhof).

RECHNITZ: 14:00 Uhr, Hauptplatz
Erinnerungsweg – Jüdisches Leben in Rechnitz und Vortrag
Geführter Rundgang mit Engelbert Kenyeri, Mag.a Eva Schwarzmayer und Dr.in Christine Teuschler.
Teilnahme kostenlos. Herren bitte mit Kopfbedeckung (Friedhof).

STADTSCHLAINING: 16:00 Uhr, Burg Schlaining, Engelssaal.
„Rechts, Mitte, Links? Alter und neuer Antisemitismus“.
Walter Reiss im Gespräch mit Gerhard Baumgartner.
Teilnahme kostenlos.
Eine Veranstaltung des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung – ASPR, CONCENTRUM und Verein Zukunft Schlaining

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Programm aller Veranstaltungen als PDF >>

Studienfahrt nach St. Andrä und Frauenkirchen am 5.10.


Studienfahrt am Samstag, 5. Oktober 2019
Programm:
08:00 Uhr:
Abfahrt im gemeinsamen Autobus vom Hauptplatz in Stadtschlaining, Parkmöglichkeiten bei der Burg
10:00 Uhr:
St. Andrä am Zicksee
Führung durchs griechisch-orthodoxe Kloster Maria Schutz, Einführung in die Orthodoxie durch Abt Paisios (angefragt)
12:30 Uhr:
Mittagessen in St. Andä  am Zicksee

14:00 Uhr:

Weiterfahrt nach Frauenkirchen
Führung durch Basilika und Kloster durch Pater Thomas Lackner, Besuch der jüdischen Gedenkstätte „Garten der Erinnerung“ mit Franz Wegleitner
16:00 Uhr:
Weiterfahrt zur „Brücke von Andau“
Tausende Ungarn flohen mithilfe diese Brücke über den Einser-Kanal in die Freiheit nach Österreich, bis diese durch ungarische Soldaten am 21.11.1956 gesprengt wurde.
17:00 Uhr:
Rückfahrt über Ungarn (Zwischenstopp in Fertöd)
Heurigenbesuch im Mittelburgenland
19:30 Uhr:
Ankunft in Stadtschlaining

Programm und Anmeldung als PDF >>

Weiterführende Infos:

Die Neusiedler Seebrücke
Ein Beitrag von Dr. Michael Hess auf History Podcast Burgenland

36. Sommerakademie in der Friedensburg Schlaining

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36. Sommerakademie
„Emotionen im Konflikt“
Potentiale emanzipatorischer Politik in Zeiten von Ressentiment

Friedensburg Schlaining, 10.-14. Juli 2019

Dass Emotionen in der Politik und in sozialen und politischen Konflikten eine zentrale Rolle spielen, ist bekannt, wird aber trotzdem zu wenig berücksichtigt. Ist ein gewisses Ausmaß an persönlich empfundener Empörung notwendiger Bestandteil jedweden politischen Engagements und jedweder politischen Veränderung? Wann schlägt produktive Empörung in destruktive Gewalt um? Welche Ängste treiben den „Wutbürger“ wirklich um? Wann wird Empörung zum Selbstzweck? Was macht den neuen Autoritarismus und Nationalismus für viele Menschen so attraktiv? Warum wählen Menschen Regierungen, die die Ohnmachtserfahrungen dieser selben Menschen noch potenzieren? Warum kann so viel Hass so schnell als Mittel der Politik mobilisiert werden? Warum scheint die Festgefahrenheit so vieler gewaltförmiger und kriegerischer Konflikte weniger mit der Abwesenheit von Transformationspotentialen und Lösungsvorschlägen, sondern vielmehr mit starrsinnig verteidigten Gefühlsqualitäten und damit unterfütterten Vorurteilsstrukturen zu tun zu haben?

Die Sommerakademie 2019 möchte diesen Fragen in einer interdisziplinären Anstrengung nachgehen. Bisher wurden die hier relevanten Konzeptionen und Erkenntnisse weder zwischen den beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen (Friedens- und Konfliktforschung, Sozialpsychologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Kulturwissenschaften) noch zwischen Wissenschaft und Politik wirklich übergreifend diskutiert. In Panels, Vorträgen und gemeinsamen Diskussionen sollen diese Lücken zumindest in Ansätzen geschlossen, Theorie und Praxis verknüpft, Annahmen überprüft und Handlungsperspektiven erörtert werden.

Weitere Infos, Programm und Anmeldung >>

Vortrag über Gastfreundschaft am 6.6.

Herzliche Einladung zu Vortrag und Gespräch

GASTFREUNDSCHAFT, die niemanden ausschließt!

Diakon Mag. Karl Langer
Geschäftsführer der Emmausgemeinschaft St. Pölten

Donnerstag, 6. Juni 2019, 19.30 Uhr
Evang. Gemeindezentrum Stadtschlaining

Emmaus steht für Weggemeinschaft von Menschen, die neue Hoffnung schöpfen.
Die Emmausgemeinschaft St. Pölten wurde 1982 mit Unterstützung der Caritas der Diözese St. Pölten als gemeinnütziger Verein gegründet. Dieser Verein zur Integration sozial benachteiligter Personen ist offen für Hilfesuchende und Mitarbeitende aller Nationen und Kulturkreise sowie aller Konfessionen, Religionen und Menschen nichtreligiöser Weltanschauungen. Im Anschluss ist Gelegenheit, mit Herrn Langer ins Gespräch zu kommen und das Gehörte miteinander zu bedenken. Wir hoffen auf Ihr Interesse und freuen uns über Ihre Teilnahme!

Eintritt frei, Spende erbeten!

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Vortrag über MÄNNERWELT am 8.5.

Herzliche Einladung zu Vortrag und Gespräch

MÄNNERWELT.
It’s a men’s world!?

Männer im Spannungsfeld zwischen Väterkarenz und Karrieremännern, Kindergärtnern und „Rambos“…

Prof. Dr. Martin Fischer
Kultusamt im Bundeskanzleramt Wien und Kirchlich-Pädagogische Hochschule Wien/Krems

Mittwoch, 8. Mai 2019, 19.15 Uhr
Evang. Gemeindezentrum Stadtschlaining

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Nach gut fünf Jahrzehnten Frauenemanzipation ist gesellschaftlich viel in Bewegung geraten. Die Reaktion von Männerseite auf diese Entwicklungen fällt höchst unterschiedlich aus und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Väterkarenz und Karrieremännern, #MeToo und partnerschaftlichem Beziehungsverständnis, frauenverachtendem Hass im Netz und Männersolidarität, Kindergärtnern und „Rambos“.

Doch die Suchbewegung nach dem Aufbrechen überkommener „Rollenbilder“ scheint gerade bei Männern sehr offen zu sein. Warum das so ist, wie Männer (und Frauen) dem begegnen können und welche Rolle die (christliche) Theologie dabei spielt, steht im Zentrum dieses Vortrags.

Prof. Dr. theol. Martin Fischer, lehrt seit 2007 an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Rege Publikations- und Vortragstätigkeit zu Männer- und Geschlechterforschung im theologischen und interreligiösen Kontext. Im Anschluss ist Gelegenheit, mit Prof. Martin Fischer ins Gespräch zu kommen und das Gehörte miteinander zu bedenken. Wir hoffen auf Ihr Interesse und freuen uns über Ihre Teilnahme!

Eintritt frei, Spende erbeten!

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Lesung mit Alexander Batthyány in Bad Tatzmannsdorf

Die Überwindung der Gleichgültigkeit.
Sinnfindung in einer Zeit des Wandels.

Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Batthyány

24. April 2019, 19.15 Uhr
Katholischer Pfarrsaal Bad Tatzmannsdorf

Eine mitreißende Einladung zu einem guten Leben! Mitten im Wohlstand und Überfluss unserer Zeit wuchert ein besorgniserregendes Phänomen: Immer mehr Menschen sind in einer tiefen geistigen und existentiellen Verunsicherung und Entmutigung gefangen.

Sie ziehen sich aus dem Leben zurück und suchen Ersatzbefriedigung im reinen Konsum oder in bedenklichen Massenbewegungen. Dem materiellen Wohlstand steht mit anderen Worten eine geistig-existentielle Verarmung gegenüber. Einige der Symptome: Menschen verlieren Zugang zu den eigentlichen Werten des Lebens. Wo Zusammenhalt und persönliche Verantwortung unsere Rettung wären, ziehen Kälte, Isolation, Vereinsamung, Entmutigung und Gleichgültigkeit ein.

Prof. Batthyány spürt den Ursachen und Gründen dieser Entwicklung nach und zeigt Wege aus selbstgemachen Sackgassen.
Im Anschluss ist Gelegenheit, mit Univ.-Prof. Dr. Alexander Batthyány ins Gespräch zu kommen und das Gehörte miteinander zu bedenken. Wir hoffen auf Ihr Interesse und freuen uns über Ihre Teilnahme!

Eintritt frei, Spende erbeten!

Die Lesung mit Prof. Dr. Alexander Batthyány wird veranstaltet von Büchertraum Bad TatzmannsdorfKösel-Verlag  und  Concentrum Stadtschlaining.

Einladung mit diesem Text als PDF >>

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Fotos von der Veranstaltung:

Buchpräsentation: „Der Fall Karl Horvath“


Buchpräsentation mit Wolfgang Freitag:
Der Fall Karl Horvath
Ein Loipersdorfer ›Zigeuner‹ vor dem Linzer Volksgericht

Freitag, 15. März 2019, Beginn: 18:00 Uhr
Kultursaal, Untere Hauptstraße Nr. 10,
7410 Loipersdorf-Kitzladen

Das Schicksal des aus Loipersdorf, Burgenland, gebürtigen Roms Karl Horvathreflektiert nicht nur viele der Verwerfungen in den ersten Jahrzehnten nach demUntergang der Habsburgermonarchie, sondern auch die Kontinuität der Verfolgungund Kriminalisierung, der die Volksgruppe der Roma in jenen Tagen ausgesetzt warund gerade dieser Tage von Neuem ausgesetzt ist.

1939 als»Asozialer« nach Dachau deportiert, 1945 aus dem KZ Mauthausen/Gusen befreit,1946 als vermeintlicher Kriegsverbrecher angeklagt, 1948 vom LinzerVolksgericht verurteilt, 1952 in einer Wiederaufnahme des Verfahrensfreigesprochen, doch gezeichnet für den Rest seines – kurzen – Lebens.

Horvaths Kampf um Rehabilitierung, sein anschließendes Ringen um Entschädigung wie dieErinnerungen an ihn in einer Familie, in der er nach seinem Freispruch und biszu seinem Tod 1971 Aufnahme fand, vervollständigen ein Lebensbild, dassinguläre Einblicke in die Welt der unmittelbaren Nachkriegsjahre bietet undgleichzeitig paradigmatisch für Österreichs 20. Jahrhundert stehen kann.

Wolfgang Freitag, Jahrgang 1958, geboren in Wien. Seit 1984 als Journalist tätig, unteranderem für die Wiener Tageszeitungen »Die Presse« und »Kurier«. Mitarbeit anTheaterprojekten, Film- und Videodokumentationen. Seit 1995 Redakteur des»Spectrum«, der Wochenendfeuilleton-Beilage der »Presse«. Bücher: u.a. »Zu denSchattenorten von Wien«, »Wo Wien beginnt« (beide Metroverlag, Wien). Zahlreiche zeitgeschichtliche Essays für das »Spectrum« der»Presse«.

Moderation: Erich Schneller

Volkshochschule der Burgenländischen Roma in Kooperation mit Concentrum, der Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen, Bücherei, Evangelische Kirche und Verlag Mandelbaum.

Hintergrundinfos:

Das tragische Schicksal des Karl Horvath
„Spectrum“-Redakteur Wolfgang Freitag stellte in der ÖGB-Buchhandlung sein Buch über das erschütternde Leben eines Angehörigen der burgenländischen Roma vor.
Die Presse, 2.12.2018

Bericht von der Veranstaltung auf meinbezirk.at >>

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