Die Holocaust-Opfer der Roma. Eine Spurensuche

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O holocoust opfertscha le Romendar – Die Holocaust-Opfer der Roma
Jek jomakero rodipe – Eine Spurensuche
Vortrag und Diskussion mit dem Historiker Gerhard Baumgartner

30. März 2017, 19.00 Uhr,
evang. Gemeindesaal Holzschlag

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Das vom Nationalfonds der Republik Österreich geförderte Projekt „Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der Roma“ ist weitgehend abgeschlossen. Ziel des Projekts war es, Klarheit über das Schicksal der Roma in der NS-Zeit zu bekommen. Von den 11.000 österreichischen Roma wurden über 9.000 ermordet. Von den meisten gab es keinerlei Spuren. Doch den HistorikerInnen rund um Projektleiter Mag. Phil. Dr. phil. Gerhard Baumgartner ist es gelungen, die Namen der deportierten und ermordeten Roma festzustellen.

Mag. Dr. Gerhard Baumgartner – Historiker und Journalist; Mitarbeiter der Österreichischen Historikerkommission, Projektleiter des Forschungsprojektes „Holocaustopfer unter den österreichischen Roma und Sinti“, Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes.

In Kooperation mit der VHS der Roma und der Evang. Pfarrgemeinde A.B. Holzschlag

Lesung „Die Elster“

170303-Harmtodt_ElsterMarlene Harmtodt-Rudolf präsentierte in Schlaininig ihr Buch „die Elster“ im Rahmen einer Concentrum-Veranstaltung im Jubiläumsjahr 25 Jahre Concentrum Stadtschlaining.

meinbezirk, 3.3.2017 (mit Fotoalbum)
STADTSCHLAINING (ps). Die mit dem Theodor Kery Literaturpreis ausgezeichnete Autorin, Marlene Harmtodt-Rudolf aus Jormannsdorf, sorgte mit ihrem Roman „Die Elster“, für einen Abend voller Spannung. Geschäftsführer Gerhard Harkam begrüßte die Autorin im Evangelischen Gemeindezentrum Stadtschlaininig zur Lesung und Buchpräsentation.
Zwei im Schicksal verbundene Menschen versuchen zwischen Armut und Reichtum, Träumen und Mystik, sich den Ungerechtigkeiten der Gesellschaft entgegenzustellen. Unsicherheit vor Unbekanntem schreckt weder vor Mord noch vor Vertreibung zurück. Marlene Harmtodt-Rudolf gewährte aber auch Einblicke in ihr noch nicht ganz fertiges Mundartbuch und las daraus „Amüsantes“ zur Aufheiterung des Gemüts. Die Lesung von Marlene Harmtodt-Rudolf ist im Jubiläumsjahr 25 Jahre Concentrum Stadtschlaininig, Teil eines abwechslungsreichen Veranstaltungszyklus, der am 25. November 2017 mit dem „Fest des Dialogs der Kulturen“ auf Burg Schlaining seinen feierlichen Höhepunkt erfährt.

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Schreiben mit Seele … Spielen mit Worten!
„Empfindungen, Augenblicke und Erlebtes in Worte fassen, damit begann ich Mitte der 70er Jahre. Kritischer Freund und Mentor war mir der Autor Paul Walter Kirsch. Die Texte entstanden von Anfang an entweder in der Mundart oder ich verwendete die Schriftsprache. Meine Gedanken sind in Prosa, Kurzprosa, experimenteller Lyrik und in Gedichten zu finden“, so Marlene Harmtodt-Rudolf.

„ich schlief und träumte, das leben sei freude.
ich erwachte und sah, das leben ist pflicht.
ich tat meine pflicht, und siehe da, das leben ward freude.“
(Rabindranath Tagore)

BigData. Was geht mich das an?

170202-BigData_KuhnSTADTSCHLAINING (ps). Das Concentrum, Forum für politische, ethnische, kulturelle und soziale Ökumene startete in das Jubiläumsjahr – 25 Jahre Concentrum Stadtschlaining – mit dem Vortrag über BigData. GF Gerhard Harkam begrüßte Michael Kuhn im gut besuchten Evangelischen Gemeindezentrum. Wir alle hinterlassen Spuren in der digitalen Welt. Datenspuren entstehen, wenn wir ein Urlaubsangebot im Internet suchen, das Navigationsgerät im Auto nutzen, mit der Kundenkarte einen Rabatt einlösen, Weltnachrichten am Handy lesen, mobil telefonieren oder bargeldlos zahlen. Wem nützen diese Daten? Wie kann ich achtsam mit meinen Daten umgehen? Michael Kuhn machte einen kurzweiligen und sehr interessanten Streifzug durch die Datenwelt mit ihren Auswirkungen auf unser persönliches Leben.
meinbezirk.at, 6.2.2017 (mit Fotoalbum)

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Ausstellung „Heilige, Ketzer und Pharisäer“

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„Heilige, Ketzer und Pharisäer“ zeigt Bilder von Herbert Schügerl
Stadtschlaining (epdÖ) – Das „Concentrum“, ein Ort für Begegnung und Dialog in der Friedensstadt Stadtschlaining, präsentiert in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde Stadtschlaining im Herbst zum Auftakt des Jubiläumsjahres „500 Jahre Reformation“ die Ausstellung „Heilige, Ketzer und Pharisäer“. Gezeigt werden Bilder des burgenländischen Künstlers Herbert Schügerl, der an der Akademie für Bildende Künste in Wien studierte und Einzelausstellungen unter anderem in Wien, Paris, London, Madrid und Barcelona hatte.

Auslöser für den Zyklus „Heilige, Ketzer und Pharisäer“ war die Neugier des Künstlers, verbunden mit der Suche nach möglichen Antworten auf die Fragen: Wer ist ein Heiliger? Wer ist ein Ketzer? Wer ist ein Pharisäer? „Ich arbeite an dem Projekt, weil es mich interessiert zu sehen, wie Menschen sich im Laufe ihres Lebens wandeln können. Jemand, der zuerst als Heiliger gehandelt wird, kann sich später als Ketzer herausstellen. Und die Geschichte hat gezeigt, dass manche Menschen, die man als Ketzer verbrannt hat, posthum gesehen doch Recht hatten, etwa Peter Valdes“, so Schügerl im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst.

Die Ausstellung wird am 13. Oktober um 19 Uhr durch den römisch-katholischen Theologen Bernhard Körner (Institut für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz) eröffnet.

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Von der Kunst, ein Chef zu sein

160926_Kunst ein Chef zu sein1meinbezirk.at, 02.10.2016
Von der Kunst, ein Chef zu sein
Das Concentrum, Forum für politische, ethnische, kulturelle und soziale Ökumene startete in Stadtschlaining mit „Führungsverhalten von Vorgesetzten“ eine bunte Herbst-Veranstaltungsreihe.
STADTSCHLAININIG (ps). Gerhard Harkam begrüßte im Namen des Concentrums Militärsuperintendent Karl-Reinhart Trauner und Militärgeneralvikar Prälat Franz L. Fahner zum Vortrag „Von der Kunst, ein Chef zu sein“.
„Chefs muss es geben, denn eine Gemeinschaft ist unfähig zu befehlen. Eine Mannschaft ohne Chef ist eine Absurdität, ein sogenannter wilder Haufen“, so die beiden „Militär Geistlichen“. Auf die Frage, was den Chef ausmacht gab es Definitionen wie: „Man ist bereit ihm überall hin zu folgen, für ihn gilt jeder seiner Leute als Mensch und er imponiert durch Aufmerksamkeit und muss ausdauernd sein“, so Franz Fahner. Bei den Begriffen „Managen, Coachen und Führen“ wird deutlich: Managen heißt umsetzen und Manager werden nicht zur Verantwortung gezogen, Chefs aber müssen entscheiden und „nicht entscheiden geht nicht“, also kann man nicht nicht führen.
Ein interessanter Vortrag, der das Führungsverhalten von Vorgesetzten deutlich gemacht hat.

Bilder von der Veranstaltung >>

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Christen in islamischen Ländern – damals und heute

HERZLICHE EINLADUNG

zu Vortrag und Gespräch

Christen in islamischen Ländern –
damals und heute

Msgr. Petrus BSTEH
Geschäftsführer Forum für Weltreligionen (FWR),
Leiter der ökumenischen Arbeitsstelle für interreligiösen Dialog
und interreligiöse Zusammenarbeit, Wien
Donnerstag, 28. April 2016, 19.30 Uhr

Evangelisches Gemeindezentrum
Stadtschlaining, Kirchenplatz 3

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme!
Eintritt frei, Spende erbeten.

Der Himmel über Haydn

170217 Kumpfmüller_Haydn1Lob der ethnischen Toleranz und musikalischen Vielfalt – ein pannonisches Panoptikum von Dr. Karl A. Kumpfmüller in Schlaining.

meinbezirk.at, 3.2.2016
STADTSCHLAINING (ps). Karl Kumpfmüller, Friedensforscher an mehreren Unis, hat u.a. das Friedenszentrum in Schlaining und das Friedensbüro in Granz aufgebaut, studierte Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Sprachen – ein profunder Kenner des „Pannonischen Kulturraums“ hielt vor wenigen Tagen im Gemeindezentrum Schlaining einen hochinteressanten Vortrag „Der Himmel über Haydn“ zu dem er von Gerhard Harkam und dem Concentrum Schlaining, eingeladen wurde.

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Zeitreise durch die Jahrhunderte
Karl Kumpfmüller nahm die Besucher auf eine interessante und spannende historische Zeitreise durch die Jahrhunderte mit, denn unser Burgenland, über viele Jahrhunderte ein Teil Westungarns, liegt am Rande des pannonischen Kulturraums. In ihm lebten und leben heute noch Menschen von so unterschiedlicher sprachlicher, kultureller und religiöser Herkunft wie in keiner andern Region unseres Kontinents.
Hier begegnen sich alle großen Kulturen und Religionen Europas, hier ließen sich vor über tausend Jahren die ersten asiatischen Völker nieder, und hier entwickelte sich ein so ungeheuer reichhaltiges musikalisches und künstlerisches Leben, dass es die europäische Hochkultur maßgeblich prägte.
Wie konnte ein solches Völker- und Kulturenkonglomerat über zwei Jahrtausende funktionieren und überleben? Wieso gab es hier keine großen Kriege untereinander, wo doch im übrigen Europa der Furor der ethnischen Konflikte und Religionskriege ständig die Menschen bedrohte und Millionen vernichtete? Liegt nicht gerade heute in diesem Modell pragmatischer Toleranz und kultureller Vielfalt eine große Chance für ein friedfertiges Europa?

„Wir und der Islam“ – Vom Wildwuchs der Feindbilder

151125 Nußbaumer_Islam2Gerhard Harkam, vom Concentrum begrüßte den Publizisten Heinz Nußbaumer zum Vortrag „Wir und der Islam“ im Evangelischen Gemeindezentrum Stadtschlaining, wo an die 100 Besucher den Ausführungen des Nahostexperten lauschten.
meinbezirk, 27.11.2015

STADTSCHLAINING (ps).Wie nie zuvor werden sich Europa und der Orient – Christentum und Islam ihrer Differenzen, aber auch ihrer Schicksalsgemeinschaft bewusst. Durch ihre geopolitische Nähe, durch hunderttausende Muslime auf der Flucht und die rasant wachsende Zahl von Muslimen, die mit uns leben.
Sind beide großen Religionen, aber auch ein religionsferner „Westen“ und eine immer stärker religiös geprägte islamische Welt, überhaupt zum Miteinander bereit und fähig?
Was wissen sie voneinander und wovor fürchten sie sich? Und welche „Hausaufgaben“ müssen sie erledigen, um das Eigene zu schützen und das Fremde zu akzeptieren?

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Publizist Heinz Nußbaumer
Um diese brisanten Fragen und um den Versuch einer Antwort ging es am Abend mit Prof. Nußbaumer, einem der profiliertesten Nahostkenner Österreichs, im Evangelischen Gemeindezentrum Stadtschlaining.
Das Concentrum, seit über 20 Jahren ein Ort für Begegnung und Dialog in der Friedensstadt Stadtschlaining konnte den vielfach ausgezeichneten Publizisten Heinz Nußbaumer für diesen Vortrag gewinnen. Als Journalist und Buchautor galt sein Hauptinteresse mehr als 30 Jahre lang dem Nahen Osten und der islamischen Welt.