abgesagt: 75 Jahre nach dem Massaker von Rechnitz

Die Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Maßnahmen abgesagt werden.

kreuzstadl2020

Filmabend am Freitag, 27. März 2020

im Dieselkino Oberwart
Europastraße 3, 7400 Oberwart

19:00 Uhr: Kleine Germanen
20:30 Uhr: AG Geige
Eintritt: € 7,50 für beide Filme

 

Tagung am Samstag, 28. März 2020, 13:00 – 18:00 Uhr

Zukunft als Bedrohung?
Was den Rechtspopulismus so erfolgreich macht

Rathaussaal Oberwart
Hauptplatz 9, 7400 Oberwart

 

Gedenken am Sonntag, 29. März 2020, 14:00 Uhr

Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus

Mahnmal Kreuzstadl Rechnitz

Einladung und Programm als PDF

Newsletter März 2020

Stadtschlaining, im März 2020

S.g. Damen und Herren, geschätzte Freund*innen des CONCENTRUMs!

Gerne wenden wir uns erneut mit Hinweisen und Einladungen an Sie. Ein kurzer Blick zurück sagt uns: Nach den beiden interessanten Abenden zum Tag des Judentums mit Prof. Karl-Richard Essmann und zu den neueren Entwicklungen nach der Amazonien-Synode mit Mag. Gustav Krammer ist die Veranstaltungsreihe „enkeltauglich leben“ mangels an Interessierten leider nicht zustande gekommen. Trotzdem bleiben für uns die Themen Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Mitbestimmung/Transparenz Gabe und Aufgabe zugleich.

Vielen lieben Dank sagen wir jenen, die uns in der Zwischenzeit durch ihren Mitgliedsbeitrag oder mit einer Spende finanziell unterstützt haben. Damit leiten wir gleich zur kommenden Veranstaltung über. Denn wir bleiben beim Thema, nämlich beim „lieben Geld“, das angeblich die Welt regiert. Nicht für jeden Menschen ist der Umgang mit Geld ein Erfolgskapitel. Was tun, wenn die Bank einem nicht nur keinen Kredit mehr gewährt, sondern aufgrund überbordender Schulden auch die Eröffnung eines regulären Bankkontos verweigert? Was dann, wenn etwas so Selbstverständliches wie das Abwickeln von Geldgeschäften mit einem Mal unmöglich wird? Dr. Gerhard Ruprecht, ehrenamtlicher Vorstand der sogenannten „zweiten Wiener Vereins-Sparkasse“ zeigt am 18. März im evang. Gemeindezentrum Oberwart Wege aus dieser Sackgasse. Obwohl kaum jemand aus dem Adressatenkreis des Concentrums davon betroffen sein wird, möchten wir Sie / dich herzlich zu diesem Abend einladen, um als Wissende dann auch Multiplikatoren zu sein, wenn es um die Lösung einer solchen Tabufrage geht. Wir freuen uns also ganz besonders auf Sie /dich!

Der zweite Hinweis steht umseitig und betrifft den kulturell-ethnischen Bereich unseres Forums. Mit der ROMA VHS Burgenland, die dazu einlädt, weisen wir auf den Abend mit Dr. Gerhard Baumgartner und Walter Reiss am 13. März in Deutsch Kaltenbrunn hin. Dort wird ein Stück ROMA-Lebens- und Leidensgeschichte aus der Vergessenheit geholt werden. Bitte machen Sie dies in Ihrem Umkreis bekannt und geben Sie auch die Information weiter.

So schließen wir diesen Informationsbrief an Sie, liebe Freund*innen des CONCENTRUMs, dankbar für Ihr Vertrauen und Ihre wertvolle Unterstützung und grüßen recht herzlich!

Dr. Gerhard Harkam           Friederike Treiber, Obfrau      MMag. Dr. Matthias Platzer

Mag. Gustav Krammer       Adelheid Gamauf       Mag.a Sonja Rohr        Mag. Manfred Koch

Beilagen:        Einladungen zum 18. März 2020 und zum 13. März 2020

abgesagt: Roma-Spurensuche in Deutsch Kaltenbrunn und Umgebung am 13.3.

Die Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Maßnahmen abgesagt werden.

Jek jomakero rodipe – Eine Spurensuche
Deutsch Kaltenbrunn, Rudersdorf und Umgebung
Vortrag, Video-Interviews, Diskussion

am Freitag, 13. März 2020, 19:00 Uhr
im Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 7572 Deutsch Kaltenbrunn

Referat: Mag. Dr. Gerhard Baumgartner
Moderation: Walter Reiss
Begrüßung: Bürgermeisterin Andrea Reichl

BaumgartnerDer Historiker und wissenschaftliche Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes, Gerhard Baumgartner, gibt einen Überblick über das Leben der Roma in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, insbesondere der 1930er Jahre. Damals wurden die von der Wirtschaftskrise schwer getroffenen burgenländischen Roma zu Sündenböcken gestempelt und nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten schrittweise deportiert und ermordet. Ihre Siedlungen (an die 140) wurden geplündert und dem Erdboden gleichgemacht. Nur einige hundert Burgenland-Roma überlebten den Porajmos/Holocaust.

Gerhard Baumgartner ist einer der führenden Historiker in diesem Bereich. Er war Mitglied der Österreichischen Historikerkommission und Leiter des Forschungsprojekts „Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der österreichischen Roma und Sinti“. Aktuell arbeitet er zusammen mit dem Historiker Herbert Brettl an dem Projekt „Die verschwundenen Romasiedlungen”.

Der Dokumentarfilmer und vormalige ORF-Redakteur Walter Reiss hat in einigen Dörfern Zeitzeugen befragt, die sich an die Roma, ihr Leben in den Siedlungen und ihre Deportation erinnern. Ausschnitte aus den Interviews sind in einem Kurzfilm zu sehen.

Einladung als PDF

Neue Wege für eine alte Kirche? Vortrag am 19.1.

Neue Wege für eine alte Kirche?
Der nicht unbedeutende Beitrag der Amazoniensynode

Vortrag und Gespräch mit
Mag. Gustav Krammer
Pastoralassistent im Seelsorgeraum Bad Tatzmannsdorf-Mariasdorf-Bernstein und Brasilienkenner

Mi, 19. Februar 2020, 19.00 Uhr
Evang. Gemeindezentrum Stadtschlaining
Kirchenplatz 3, Stadtschlaining

Im Oktober 2019 trafen sich Bischöfe aus aller Welt sowie geladene Männer und Frauen im Vatikan zu einer Synode zum Thema „Amazonien – neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“. Mit Amazonien stand eine bestimmte Weltregion im Mittelpunkt, die geprägt ist von extremer Ausbeutung und Zerstörung der Natur durch Großprojekte. Die Synode hatte aber einen doppelten Fokus: es ging um die Bewahrung der Schöpfung, aber auch um die Verkündigung der christlichen Heilsbotschaft in einer Region, wo großer Priestermangel herrscht, der Großteil der Gemeinden nur zweimal im Jahr Eucharistie feiern kann und Indigene mit ihrer Kultur akzeptiert werden wollen. Die Suche nach neuen Wegen unter den besonderen Bedingungen der Amazonas-Region hat Erwartungen geschürt, wie selten zuvor bei einer Synode.

Wird der priesterliche Zölibat fallen? In Amazonien oder weltweit?
Kommt ein „amazonischer“ Ritus? Und das Frauendiakonat?

Am Ende der Synode stimmten zwar mehr als zwei Drittel der Bischöfe für alle vorgebrachten Anliegen. Doch Widerspruch und Positionskämpfe dauern an.

Keine leichte Aufgabe für Papst Franziskus, der mit einem nachsynodalen Schreiben für Verbindlichkeit der neuen Wege sorgen soll.

 

Berichte vom Essmann-Vortrag

Essmann-Vortrag_OW

Juden und Christen – zwei Religionen – ein Gott
Die Kirchen in Österreich feiern am 17. Jänner den Tag des Judentums. Das Christentum ist wesentlich mit dem Judenturm verbunden.
„Jesus ist als Jude geboren, hat als Jude gelebt, gepredigt und ist als Jude gestorben“, so der Theologe Karl-Richard Essmann in seinem Gastvortag, zu dem ihn GF Gerhard Harkam, vom Concentrum Stadtschlaining, geladen hat. An diesem 17. Jänner sollen sich die Christen in besonderer Weise ihrer Weggemeinschaft mit dem Judentum bewusst werden und zugleich des von ihnen an jüdischen Menschen und ihrem Glauben begangenen Unrechts in der Geschichte gedenken. Musikalisch begleitete Laura Divosch den Abend der Gedenkfeier.

Gerhard Harkam, GF vom Concentrum – Forum für politische, ethnische, kulturelle und soziale Ökumene – begrüßte in der ehemaligen Oberwarter Synagoge, heutige Zentralmusikschule, den Theologen Karl-Richard Essmann zum Vortrag „Zwei Religionen – ein Gott“. „In jedem Christen ist ein Jude – und wer seine jüdischen Wurzeln nicht anerkennt, kann kein wahrer Christ sein! Ehe das Christentum ward, ward das Judentum – die Juden sind Gottes erste Liebe“, so Essmann plakativ.
Quelle: meinbezirk.at, 19.1.2020 (mit Fotogalerie von Peter Seper)

Bericht im martinus vom 26.1.2020: (zur Vergrößerung  das Bild anklicken)
MAR-200126-014-4c
MAR-200126-015-4c

Übungsgruppe Enkeltauglich Leben in Bad Tatzmannsdorf

Übungsgruppe Enkeltauglich Leben
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!

Die Übungsgruppe für Erwachsene ist ein guter Weg um den eigenen Lebensstil zu hinterfragen und auch zu ändern – damit wir unseren Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen.

Die meisten Menschen spüren deutlich, dass sich an unserer Lebensweise etwas ändern muss, damit sie wieder „enkeltauglich“ wird, also auch für zukünftige Generationen eine erfülltes, lebenswertes Leben auf der Erde möglich ist. Nur wie geht das? Und wo fang ich am besten an?

Die 5 großen Themen von Enkeltauglich leben sind: Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Mitbestimmung/Transparenz. „Gespielt“ wird jeweils für 2,5 Stunden.
Du hast Lust, dir eine Portion Motivation für deine eigenen Vorhaben abzuholen und lässt dich gerne von den Vorhaben der anderen in der Gruppe inspirieren? Dann bist du hier richtig!

Leiterin: Mag. Barbara Buchinger, zertifizierte Enkeltauglich Leben Spieleleiterin

Termine: jeweils Montag von 18.00 – 20.30 Uhr,
17. Feber
9. und 30. März
27. April
18. Mai
22. Juni

Ort: Kath. Pfarrsaal,  Kirchenstraße 15
7431 Bad Tatzmannsdorf

Kosten für 6 Abende:
€ 60,- pro Teilnehmer

Anmeldung bis 10. Feber
Email: barbara.buchinger@martinus.at
Mobil: 0676 88070 8286

Veranstalter:
Concentrum, Katholisches Bildungswerk der Diözese Eisenstadt, gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung.

Weitere Infos zum Kurs Enkeltauglich Leben www.enkeltauglich-leben.org

Termine

40 Jahre Synodalbeschluss „Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“


Ehrliches Ringen um ein gutes Verhältnis von Juden und Christen gewürdigt
Vizepräsident des Zentralrats der Juden hält Grußwort auf Landessynode
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, hat den Dialog zwischen rheinischer Kirche und jüdischen Verbänden gewürdigt. „Seit inzwischen langer Zeit gehen unsere Religionsgemeinschaften in gegenseitigem Respekt miteinander um – eine Umgangsform, die in einigen Teilen der Gesellschaft leider aus der Mode gekommen scheint“, sagte er heute Morgen in einem Grußwort an die 206 Mitglieder der Landessynode in Bad Neuenahr angesichts eines stärker werdenden Antisemitismus‘. Der intensive Dialog zwischen Juden und Christen sei heute wichtiger denn je.
Als „Meilenstein“ bezeichnete Lehrer den von der Landessynode 1980 verabschiedeten Synodalbeschluss zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden. Dass die diesjährige Synode sich zum 40-jährigen Jubiläum nicht auf den Lorbeeren ausruhe, sondern vielmehr frage, wo nachjustiert werden müsse, zeichne die rheinische Kirche aus. „Diese Nachjustierung ist aus meiner Sicht nötig und sinnvoll. Denn die Welt und auch Deutschland haben sich so stark verändert, dass wir – Juden und Christen – vor neuen Herausforderungen stehen“, sagte Lerner.
ekir.de, 13.1.2020

Vor 40 Jahren: EKiR verabschiedet sich von Judenmission
Die Juden müssen zum Heil geführt werden: eine Vorstellung, die die rheinischen Protestanten als erste endgültig aufgegeben haben. Der Synodalbeschluss vor 40 Jahren war eine Sensation – und es dauerte lange, bis die anderen Landeskirchen folgten. Autorin: Christina-Maria Purkert
WDR 5 Diesseits von Eden, 12.01.2020. Verfügbar bis 11.01.2021.

Landessynode würdigt 40 Jahre Synodalbeschluss und justiert nach
Jüdisches Leben besser kennenlernen und die Erinnerungskultur stärken
Bad Neuenahr (15. Januar 2020). Die Evangelische Kirche im Rheinland steht an der Seite des Judentums. Das hat die Landessynode heute aus Anlass des Jubiläums 40 Jahre Synodalbeschluss „Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“ bekräftigt. Unter der Überschrift „Umkehr und Erneuerung“ beschreibt die rheinische Kirche ihr Verhältnis zum Judentum als bleibende Aufgabe.
Kirchenkreis Mörs, 15.1.2020

Synodalbeschluss »Absage an die Judenmission« (13.05.2017)
Auf der Grundlage der Erklärung der EKD-Synode von Magdeburg 2016 nimmt die Synode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) zum Thema „Judenmission“ wie folgt Stellung.
AG juden&christen, 13.5.2017

Evangelische Kirche erteilt Judenmission eine Absage
Ohne Schlupfloch
Die evangelische Kirche hat der Judenmission eine klare Absage erteilt. Christen seien „nicht berufen, Israel den Weg zu Gott und seinem Heil zu weisen“, heißt es in der Erklärung. Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt die Entscheidung.
Domradio, 9.11.2016

Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden
Würdigung des Beschlusses und der Thesen der Landessynode von 1980 nach 25 Jahren
Evangelischen Kirche im Rheinland,14.01.2005

Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission
Beschluss der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 12./13.12.2008
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Kirche und Staat Israel
Kirchliche Verlautbarungen aus uniertem und reformiertem Kontext
Eine Dokumentation von Auszügen aus kirchlichen Beschlüssen und theologischen Stellungnahmen der Jahre 1980-2001 der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelisch-reformierten Kirche, der Union Evangelischer Kirchen, der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa und des Reformierten Bundes zum Staat Israel
reformiert-info.de >>