„Im Labyrinth Irak“: Lesung mit Moritz Ehrmann am 3.10.

„Im Labyrinth Irak. Zwischen den Strömen“
Lesung mit Moritz Ehrmann

Donnerstag, 03. Oktober 2019, 18:30 Uhr
Burg Schlaining, Rittersaal

Der Diplomat und Friedensmediator Moritz Ehrmann hat 2014 mit dem Internationalen Roten Kreuz im Irak gearbeitet. Aus diesen hautnahen Erfahrungen ist der Roman „Im Labyrinth Irak. Zwischen den Strömen“ entstanden.
Woher kommt der Hass in diesem Land? Wer befeuert ihn? Wer zieht Nutzen daraus? Der Roman beschreibt die Versuche eines jungen Diplomaten in den Wirren der Invasion durch den „Islamischen Staat“, Drahtzieher für eine noch größere Katastrophe aufzuspüren.
Persönliche Eindrücke bilden einen packenden Rahmen für einen Roman, der tiefe Einblicke in das Land, die Leute und ihre Mentalität sowie in ein Labyrinth aus Gewalt, Politik und Religion bietet.

Veranstalter: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) und VHS Burgenland

 

Podcast mit Daniela Pisoiu und Moritz Ehrmann im Gespräch über das Buch ‚Das Labyrinth Irak‘
Daniela Pisoiu (oiip) im Gespräch mit Moritz Ehrmann (Crisis Management Initiative). Moritz Ehrmann ist Friedensmediator und Diplomat und hat mit dem Internationalen Roten Kreuz im Irak gearbeitet. Aus diesen hautnahen Erfahrungen ist der Roman „Im Labyrinth Irak. Zwischen den Strömen“ entstanden. Die Geschichte handelt in der schicksalshaften Zeit, in der die Terrororganisation Islamischer Staat einen großen Teil des Landes in Beschlag nimmt.
oiip >>

Rundgang „Jüdische Spuren“ in Schlaining am 5.10.

Jüdische Spuren in Schlaining
Leitung: Mag.a Dr.in Lisa Fandl
Treffpunkt: Schlaining – Friedensbibliothek/ Hauptplatz 3
Termin: Sa. 05.10.2019, 14:00 – 16:00 Uhr
Anmeldung: 0 33 52/ 34 525

Der Rundgang thematisiert die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Stadtschlaining, die mit der nationalsozialistischen Machtergreifung ausgelöscht wurde. Nach einem historischen Überblick werden Stationen ehemals jüdischen Lebens und der jüdische Friedhof aufgesucht.

Eine Veranstaltung der VHS Burgenland. Anmeldung direkt unter den angegebenen Telefonnummern.

„Rechts, Mitte, Links?“ Gespräch mit Gerhard Baumgartner

STADTSCHLAINING: 16:00 Uhr, Burg Schlaining, Engelssaal.
„Rechts, Mitte, Links? Alter und neuer Antisemitismus“.
Walter Reiss im Gespräch mit Gerhard Baumgartner.
Teilnahme kostenlos.
Eine Veranstaltung des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung – ASPR, CONCENTRUM und Verein Zukunft Schlaining im Rahmen des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur

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Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2019

Zum bereits zwanzigsten Mal finden heuer europaweit Veranstaltungen am Sonntag, 1. September, zum „Europäischen Tag der jüdischen Kultur“ statt; und zum bereits sechsten Mal werden Geschichte, Traditionen und Bräuche des europäischen Judentums auch im Burgenland einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, heuer unter dem Titel „Innovations“ in zehn Gemeinden.

Für drei Gemeinden wird es am 1. September einen Bustransfer (Rundfahrt) geben:
von Stadtschlaining aus startet ein Bus um 12:00 Uhr nach Oberwart, um von dort aus nach Rechnitz und im Anschluss wieder nach Stadtschlaining zu fahren. Wegen einer begrenzten Anzahl an Sitzplätzen wird um Reservierung gebeten.

Abfahrt: Stadtschlaining 12:00 Uhr pünktl.
Rückkehr nach Stadtschlaining 16:00 Uhr.
Anmeldungen bis 23. August 2019 unter Tel. +43 (0) 677/614 058 54 oder
E-Mail michael.schreiber@forschungsgesellschaft.at

OBERWART: 12:30 Uhr, Halle am evangelischen Friedhof (neben dem jüdischen Friedhof), Linke Bahnzeile.
Das jüdische Oberwart
Vortrag von Dr.in Ursula Mindler-Steiner und Rundgang am jüdischen Friedhof.
Teilnahme kostenlos. Herren bitte mit Kopfbedeckung (Friedhof).

RECHNITZ: 14:00 Uhr, Hauptplatz
Erinnerungsweg – Jüdisches Leben in Rechnitz und Vortrag
Geführter Rundgang mit Engelbert Kenyeri, Mag.a Eva Schwarzmayer und Dr.in Christine Teuschler.
Teilnahme kostenlos. Herren bitte mit Kopfbedeckung (Friedhof).

STADTSCHLAINING: 16:00 Uhr, Burg Schlaining, Engelssaal.
„Rechts, Mitte, Links? Alter und neuer Antisemitismus“.
Walter Reiss im Gespräch mit Gerhard Baumgartner.
Teilnahme kostenlos.
Eine Veranstaltung des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung – ASPR, CONCENTRUM und Verein Zukunft Schlaining

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Programm aller Veranstaltungen als PDF >>

Studienfahrt nach St. Andrä und Frauenkirchen


Studienfahrt am Samstag, 5. Oktober 2019
Programm:
08:00 Uhr:
Abfahrt im gemeinsamen Autobus vom Hauptplatz in Stadtschlaining, Parkmöglichkeiten bei der Burg
10:00 Uhr:
St. Andrä am Zicksee
Führung durchs griechisch-orthodoxe Kloster Maria Schutz, Einführung in die Orthodoxie durch Abt Paisios (angefragt)
12:30 Uhr:
Mittagessen in St. Andä  am Zicksee
14:00 Uhr:
Weiterfahrt nach Frauenkirchen
Führung durch Basilika und Kloster durch Pater Thomas Lackner, Besuch der jüdischen Gedenkstätte „Garten der Erinnerung“ mit Franz Wegleitner
16:00 Uhr:
Weiterfahrt zur „Brücke von Andau“
Tausende Ungarn flohen mithilfe diese Brücke über den Einser-Kanal in die Freiheit nach Österreich, bis diese durch ungarische Soldaten am 21.11.1956 gesprengt wurde.
17:00 Uhr:
Rückfahrt über Ungarn (Zwischenstopp in Fertöd)
Heurigenbesuch im Mittelburgenland
19:30 Uhr:
Ankunft in Stadtschlaining

Programm und Anmeldung als PDF >>

36. Sommerakademie in der Friedensburg Schlaining

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36. Sommerakademie
„Emotionen im Konflikt“
Potentiale emanzipatorischer Politik in Zeiten von Ressentiment

Friedensburg Schlaining, 10.-14. Juli 2019

Dass Emotionen in der Politik und in sozialen und politischen Konflikten eine zentrale Rolle spielen, ist bekannt, wird aber trotzdem zu wenig berücksichtigt. Ist ein gewisses Ausmaß an persönlich empfundener Empörung notwendiger Bestandteil jedweden politischen Engagements und jedweder politischen Veränderung? Wann schlägt produktive Empörung in destruktive Gewalt um? Welche Ängste treiben den „Wutbürger“ wirklich um? Wann wird Empörung zum Selbstzweck? Was macht den neuen Autoritarismus und Nationalismus für viele Menschen so attraktiv? Warum wählen Menschen Regierungen, die die Ohnmachtserfahrungen dieser selben Menschen noch potenzieren? Warum kann so viel Hass so schnell als Mittel der Politik mobilisiert werden? Warum scheint die Festgefahrenheit so vieler gewaltförmiger und kriegerischer Konflikte weniger mit der Abwesenheit von Transformationspotentialen und Lösungsvorschlägen, sondern vielmehr mit starrsinnig verteidigten Gefühlsqualitäten und damit unterfütterten Vorurteilsstrukturen zu tun zu haben?

Die Sommerakademie 2019 möchte diesen Fragen in einer interdisziplinären Anstrengung nachgehen. Bisher wurden die hier relevanten Konzeptionen und Erkenntnisse weder zwischen den beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen (Friedens- und Konfliktforschung, Sozialpsychologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Kulturwissenschaften) noch zwischen Wissenschaft und Politik wirklich übergreifend diskutiert. In Panels, Vorträgen und gemeinsamen Diskussionen sollen diese Lücken zumindest in Ansätzen geschlossen, Theorie und Praxis verknüpft, Annahmen überprüft und Handlungsperspektiven erörtert werden.

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