Neuer Antisemitismus und alter Rassismus?

Aktuelle Herausforderungen in der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus auf dem Hintergrund der Erfahrungen im christlich-jüdischen Dialog in Österreich

Online-Vortrag von Univ.-Prof. i.R. Dr. Martin Jäggle

Dienstag, 16.03.2021, 19:00-21:00

Die Veranstaltung findet über die Videoplattform Zoom statt.
Meeting-ID: 826 6063 0970
Kenncode: 220058
Der Meeting Raum ist ab 18.30 Uhr geöffnet.

Bei technischen Fragen können Sie sich vorab telefonisch bei Barbara Buchinger melden: 0676 88070 1556

Am 12.3.1421 war die Wiener Gesera. Dieses Datum ist Anlass, die Thematik Antisemitismus grundsätzlich anzusprechen. Die Geschichte lehrt, wie angeblich religiös motivierte Gründe vorgeschoben werden, um eine bestimmte Menschengruppe wirtschaftlich und auch physisch zu ächten. Dieses geschichtliche Beispiel soll umgelegt werden auf die Gegenwart, um sensibel zu werden für ähnliche Vorgänge in der heutigen Gesellschaft: Auch heute gibt es politische Strukturen und Prozesse, die es begünstigen können, gewisse Menschengruppen zu diskreditieren.

Durch ein Hinterfragen der üblichen kirchlich- liturgischen Praxis soll außerdem gezeigt werden, wie geübte Praxis ohne Re exion Gefahr laufen kann, negative Klischees zu prolongieren. Im Gegenzug soll am Beispiel des Osterfestes aufgezeigt werden, wie eine antisemitismusfreie Gestaltung möglich sein kann. Dadurch soll den Teilnehmenden geholfen werden selbst zu erkennen, wo sie in ihrer Glaubens- und Lebenspraxis mit der Thematik konfrontiert werden.

Martin Jäggle ist Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Katholisches Bildungswerk in Kooperation mit Concentrum
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

Zum Thema:

Warum Antisemitismus heute noch immer eine Herausforderung ist

Österreich hat eine lange Geschichte der Judenfeindlichkeit. Umso dringender ist es 2021, gegen Vorurteile und Diskriminierung anzukämpfen
Der Standard, 3.3.2021 >>

Die Kirche und die Juden: Ein Spannungsverhältnis seit 2.000 Jahren

Hexen, Ketzer, Kreuzzüge: In Kirchengeschichte und -gegenwart gab und gibt es immer wieder große Kontroversen. Diese beleuchten wir mit unserer neuen Serie. Der erste Teil analysiert das Verhältnis zum Judentum. Auch das war nicht immer einfach. Manche behaupten gar, die Kirche sei in ihrer DNA judenfeindlich.
Beitrag auf Katholisch.de am 4.2.2020 >>

Tag des Judentums: Gedenken an Wiener Gesera

Über die vielen positiven jüdisch-wienerischen Wirkungsgeschichten hinaus muss sich die Stadt Wien auch mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie in der Vernichtung ihrer jüdischen und von den NS-Gesetzen als „jüdisch“ bezeichneten Bewohnerinnen und Bewohner im Laufe der Geschichte eine führende Rolle eingenommen hat. Das betonte die Historikerin und Judaistin Martha Keil im Interview in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“. Sie äußerte sich anlässlich des kirchlichen Tages des Judentums (17. Jänner), bei dem heuer u.a. das Gedenken an die Wiener Gesera 1420/21 im Mittelpunkt steht. Die Historikerin und Judaistin Martha Keil ist Leiterin des Instituts für Jüdische Geschichte Österreichs in St. Pölten.
Beitrag auf Erzdiözese Wien >>

geplant: „100 Jahre Burgenland“

100 Jahre Burgenland
Krisen – Umbruch – Aufbruch

Wie das Burgenland zu seiner Identität findet

Ass.-Prof. Dr. Ursula K. Mindler-Steiner
Vortrag und Gespräch

geplant für Di, 25. Mai 2021
Ort ist noch offen

Das Gedenkjahr „2021“ und der Gedenktag „9. November“ (Reichspogromnacht 1938) verweisen auf die großen Themen menschlichen Zusammenlebens: Woraus beziehen wir unsere Identität und unseren Selbstwert – auch als Burgenländer*innen und als Nation? Was erzählen wir von uns? Was ist unsere Geschichte?

Das CONCENTRUM lädt herzlich ein zu einem Abend mit der aus dem Südburgenland stammenden Historikerin Ursula Mindler-Steiner, die am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität in Graz und an der Andrássy Universität Budapest lehrt.

Diese Veranstaltung kann u.U. auch an einem anderen Ort oder via Live-Stream stattfinden. Bitte beachten Sie die kurzfristigen Hinweise auf dieser Webseite!

Tag des Judentums 2021 im Lockdown

Seit über 20 Jahren begehen die Kirchen Österreichs jeweils am 17. Jänner den „Tag des Judentums“. Als Gedenktag im Kirchenjahr führte der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) diesen Tag ein. Christinnen und Christen sollen ihrer Wurzeln im Judentum und ihrer Weggemeinschaft mit dem Judentum bewusstwerden. Zugleich lädt dieser Tag ein, an jüdischen Menschen und ihrem Glauben begangenen Unrechts in der Geschichte zu gedenken. Wie sehr sich der „Tag des Judentums“ in diesen Jahren etabliert hat, zeigen die vielfältigen Veranstaltungen und Gottesdienste in Österreich. Was mit „Gedenktag“ begonnen hat, wurde um einen „Lerntag“ erweitert, um einen „Tag des Lernens vom Judentum“. Das hat vielfältige Formen und findet an unterschiedlichen Orten statt.
Quelle: Tag des Judentums >>

Die Predigt von Landessuperintendent Thomas Hennefeld beim ÖRKÖ-Gottesdienst zum Tag des Judentums 2021

Ökumenischer Gottesdienst zum Tag des Judentums am 17. Jänner, 18 Uhr)
ZOOM-Livestream hier…
Meeting ID: 808 226 24

Tag des Judentums: Gedenken an Wiener Gesera

Über die vielen positiven jüdisch-wienerischen Wirkungsgeschichten hinaus muss sich die Stadt Wien auch mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie in der Vernichtung ihrer jüdischen und von den NS-Gesetzen als „jüdisch“ bezeichneten Bewohnerinnen und Bewohner im Laufe der Geschichte eine führende Rolle eingenommen hat. Das betonte die Historikerin und Judaistin Martha Keil im Interview in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“. Sie äußerte sich anlässlich des kirchlichen Tages des Judentums (17. Jänner), bei dem heuer u.a. das Gedenken an die Wiener Gesera 1420/21 im Mittelpunkt steht. Die Historikerin und Judaistin Martha Keil ist Leiterin des Instituts für Jüdische Geschichte Österreichs in St. Pölten.
Quelle: Erzdiözese Wien >>

Gesprächsabend: NATIONALISMUS. Eine politische Pandemie?

Populismus und Korruption gefährden globale Solidarität

Dr. THOMAS STELZER
Leiter der Internationalen Antikorruptionsakademie IACA und langjähriger UNO-Spitzendiplomat

im Gespräch mit WALTER REISS

Freitag, 29. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Evang. Kirche A.B. Oberwart, Kirchengasse 6

Die Veranstaltung zum Nachhören >>

Nationalistische und populistische Entwicklungen bedrohen die bisherige Weltordnung. Immer mehr Staaten versuchen, Krisen im Alleingang zu lösen. Aber auch internationale Institutionen wie die UNO und welthistorische Friedensprojekte wie die EU versagen im Krisenmanagement. Spannungen zwischen den Großmächten USA, Russland und China und der von nationalen Egoismen getriebene Umgang mit der Corona-Pandemie, der Klimakrise und den Migrationsströmen gefährden die Vision einer solidarischen Weltgemeinschaft.

Der aus Oberwart stammende Diplomat Dr. Thomas Stelzer war enger Mitarbeiter des UNO-Generalsekretärs Ban-Ki-Moon. Er gibt im Gespräch mit Walter Reiss eine kompetente Einschätzung der Weltlage und zeigt Lösungen auf.

Thomas Stelzer war auch Botschafter in Portugal und leitet seit einem Jahr die internationale Antikorruptionsakademie. Dieses Institut mit Sitz in Laxenburg hat sich durch Bildungsprogramme für Jurist*innen und Politiker*innen aus aller Welt dem Kampf gegen globale Korruption verschrieben.

Einladung als PDF

Pressespiegel:

Ausführlicher Bericht von der Veranstaltung auf MeinBezirk.at >>

Die Veranstaltung zum Nachhören auf Youtube >>

verschoben: 100 JAHRE BURGENLAND

Coronabedingt wird diese Veranstaltung auf 2021 verschoben.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Krisen – Umbruch – Aufbruch
Wie das Burgenland zu seiner Identität findet

Ass.-Prof. Dr. Ursula K. Mindler-Steiner
Vortrag und Gespräch

Mo, 9. November 2020, 19:00 Uhr
Evang. Gemeindezentrum Stadtschlaining
Kirchenplatz 3, 7461 Stadtschlaining

Das Gedenkjahr „2021“ und der Gedenktag „9. November“ (Reichspogromnacht 1938) verweisen auf die großen Themen menschlichen Zusammenlebens: Woraus beziehen wir unsere Identität und unseren Selbstwert – auch als Burgenländer*innen und als Nation? Was erzählen wir von uns? Was ist unsere Geschichte?

Das CONCENTRUM lädt herzlich ein zu einem Abend mit der aus dem Südburgenland stammenden Historikerin Ursula Mindler-Steiner, die am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität in Graz und an der Andrássy Universität Budapest lehrt.

Diese Veranstaltung kann u.U. auch an einem anderen Ort oder via live-stream stattfinden. Bitte beachten Sie die kurzfristigen Hinweise auf dieser Webseite!

Einladung als PDF >>

Grazer Theologin Hoffer posthum als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt

hoffer
Grazer Theologin posthum als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt
Margarete Hoffer half verfolgten Juden – Ehrung durch Staat Israel in Grazer Synagoge
Evang.at

„Gerechte unter den Völkern“: Hoffer geehrt
Die 1991 verstorbene Grazer Theologin Margarete Hoffer wurde 2012 von der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet. Am Dienstag wurde sie auch in der Grazer Synagoge posthum geehrt.
Steiermark.orf.at

Biographie von Margarete Hoffer
Pro-Stolpersteine >>

Langjährige CONCENTRUM-Sektretärin verstorben

Der plötzliche und unerwartete Tod unserer langjährigen Sekretärin, Frau Sylvia Pleyer-Unger, hat auch uns betroffen gemacht. Von 1996 bis zu ihrem Ruhestand im Dezember 2018 war sie nahezu unermüdlich für den Verein tätig. Dankbar blicken wir zurück auf ihr Mitwirken für Frieden und Ökumene und bekunden den trauernden Angehörigen unsere herzliche Anteilnahme.

Der CONCETRUM-Vorstand

Einweihung des Denkmals für NS-Opfer in Pinkafeld am 6.9.

BERICHTE:

Denkmal für NS-Opfer in Pinkafeld
In Pinkafeld wurde vor dem Rathaus ein Denkmal für die NS-Opfer aufgestellt und eingeweiht. Es erinnert an 33 Menschen, die von den Nazis ermordet wurden, nämlich Jüdinnen und Juden, Widerstandskämpfer, Angehörige der Roma-Volksgruppe und Opfer von Euthanasie. Der Standort des Denkmals heißt nun „Platz der Erinnerung“.
ORF, 7.9.2020

Nationalsozialismus-Opfer-Denkmal am Rathausplatz eingeweiht
„Die Toten zu vergessen würde bedeuten, sie ein zweites Mal umzubringen“, hieß es unter anderem am Sonntag, 6.9.2020, in Pinkafeld. Denn die Pinkafelder versammelten sich um 15 Uhr vor der Stadtgemeinde, um das neue NS-Opfer-Denkmal einzuweihen.
MeinBezirk.at, 6.9.2020

ANKÜNDIGUNG:

Neues Künstler-Werk als Ort des Gedenkens in Pinkafeld
Ein Werk des Künstlers Gottfried Reszner wird an die NS-Opfer erinnern, die Einweihung erfolgt am 6. September.
bvz, 17. August 2020

Einladung als PDF >>

DÖW-Studienfahrt am 9. Oktober

Studienfahrt zum Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands
Freitag, 9. Oktober 2020

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Fotos von der Studienfahrt >>

PROGRAMM:
8.00 Uhr:
Abfahrt im gemeinsamen Autobus vom Hauptplatz in Stadtschlaining, Parkmöglichkeiten ringsum

10.00 Uhr:
Wien, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)
Einführung in die Arbeit des Dokumentationsarchivs durch den wissenschaftlichen Leiter, Herrn Dr. Gerhard Baumgartner
Projektvorstellung durch Herrn Andreas Peham, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DÖW mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus heute

12.00 Uhr:
Mittagspause

14.00 Uhr:
Treffpunkt: Dokumentationsarchiv, danach Führung zur Gedenkstätte in der Salztorgasse (ehemalige Gestapo-Zentrale am Morzin-Platz),
Besuch der Gedenkstätte am Judenplatz
Gespräch mit Mitarbeitenden der Hilfs-NGO Shalom Alaikum, einer Plattorm des jüdisch-muslimischen Dialogs

16.45 Uhr:
Rückfahrt mit Zwischenstopp in Felixdorf bei der Gedenkstätte für jüdische Zwangsarbeiter (jüdischer Friedhof)  (WNTV-Bericht  und  Buch über Zwangsarbeiter)

17.30 Uhr:
Besuch eines Heurigen

20.00 Uhr:
Ankunft in Stadtschlaining

Die Platzanzahl ist auf 20 Teilnehmende limitiert.
Unkostenbeitrag (€ 25,00) für Busfahrt, Eintritte und Führungen erbeten.

Anmeldung per Email    (bis spätestens 23. September 2020)

Folder zur Studienfahrt als PDF >>


Anmeldung wegen limitierter Teilnehmerzahl erforderlich!

Gemeinsam den Schuldenberg bezwingen

AKTUALISIERUNG:
Den Vortrag auf Youtube anschaun >>

ZWEITE SPARKASSE.
Die Bank für die „zweite Chance“

Vortrag und Gespräch mit Dr. Gerhard Ruprecht, Ehrenamtlicher Vorstand der „Zweiten Wiener Vereins-Sparkasse“

Donnerstag, 18. Juni 2020, 19.00 Uhr
Evang. Kirche Oberwart, Evang. Kirchengasse 6, 7400 Oberwart

Sie können diesen Abend miterleben,
*   indem Sie sich ganz klassisch zum Veranstaltungsraum aufmachen und live dabei sind oder
*   indem Sie den Live-Stream über die Webseite www.evangelisch-ab-ow.at/online-gottesdienst  mitverfolgen oder
*   indem Sie später den Youtube-Kanal von „evangnet oberwart“ aufsuchen, wo Sie diesen Abend aufgezeichnet vorfinden.

Dieser Abend hat zwei besondere Schwerpunkte:
Zum einen wollen wir die sogenannte „Zweite Sparkasse“ vorstellen, die österreichweit Unterstützung in finanziellen Nöten ermöglicht, wenn Menschen bei einer herkömmlichen Bank kein Konto mehr bekommen.
Zum anderen können Mitarbeitende von Sozialorganisationen (Diakonie, Caritas, Schuldnerberatung, Hilfswerk…) die konkreten Abläufe dieser Hilfestellungen wahrnehmen und besprechen.

Bericht von Peter Seper im Bezirksblatt mit Fotogalerie >>