Grazer Theologin Hoffer posthum als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt


Grazer Theologin posthum als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt
Margarete Hoffer half verfolgten Juden – Ehrung durch Staat Israel in Grazer Synagoge
Evang.at

„Gerechte unter den Völkern“: Hoffer geehrt
Die 1991 verstorbene Grazer Theologin Margarete Hoffer wurde 2012 von der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet. Am Dienstag wurde sie auch in der Grazer Synagoge posthum geehrt.
Steiermark.orf.at

Biographie von Margarete Hoffer
Pro-Stolpersteine >>

Langjährige CONCENTRUM-Sektretärin verstorben

Der plötzliche und unerwartete Tod unserer langjährigen Sekretärin, Frau Sylvia Pleyer-Unger, hat auch uns betroffen gemacht. Von 1996 bis zu ihrem Ruhestand im Dezember 2018 war sie nahezu unermüdlich für den Verein tätig. Dankbar blicken wir zurück auf ihr Mitwirken für Frieden und Ökumene und bekunden den trauernden Angehörigen unsere herzliche Anteilnahme.

Der CONCETRUM-Vorstand

Einweihung des Denkmals für NS-Opfer in Pinkafeld am 6.9.

BERICHTE:

Denkmal für NS-Opfer in Pinkafeld
In Pinkafeld wurde vor dem Rathaus ein Denkmal für die NS-Opfer aufgestellt und eingeweiht. Es erinnert an 33 Menschen, die von den Nazis ermordet wurden, nämlich Jüdinnen und Juden, Widerstandskämpfer, Angehörige der Roma-Volksgruppe und Opfer von Euthanasie. Der Standort des Denkmals heißt nun „Platz der Erinnerung“.
ORF, 7.9.2020

Nationalsozialismus-Opfer-Denkmal am Rathausplatz eingeweiht
„Die Toten zu vergessen würde bedeuten, sie ein zweites Mal umzubringen“, hieß es unter anderem am Sonntag, 6.9.2020, in Pinkafeld. Denn die Pinkafelder versammelten sich um 15 Uhr vor der Stadtgemeinde, um das neue NS-Opfer-Denkmal einzuweihen.
MeinBezirk.at, 6.9.2020

ANKÜNDIGUNG:

Neues Künstler-Werk als Ort des Gedenkens in Pinkafeld
Ein Werk des Künstlers Gottfried Reszner wird an die NS-Opfer erinnern, die Einweihung erfolgt am 6. September.
bvz, 17. August 2020

Einladung als PDF >>

DÖW-Studienfahrt am 9. Oktober

Einladung zur Studienfahrt
zum Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands
Freitag, 9. Oktober 2020

PROGRAMM:
8.00 Uhr:
Abfahrt im gemeinsamen Autobus vom Hauptplatz in Stadtschlaining, Parkmöglichkeiten ringsum

10.00 Uhr:
Wien, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)
Einführung in die Arbeit des Dokumentationsarchivs durch den wissenschaftlichen Leiter, Herrn Dr. Gerhard Baumgartner
Projektvorstellung durch Herrn Andreas Peham, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DÖW mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus heute

12.00 Uhr:
Mittagspause

14.00 Uhr:
Treffpunkt: Dokumentationsarchiv, danach Führung zur Gedenkstätte in der Salztorgasse (ehemalige Gestapo-Zentrale am Morzin-Platz),
Besuch der Gedenkstätte am Judenplatz
Gespräch mit Mitarbeitenden der Hilfs-NGO Shalom Alaikum, einer Plattorm des jüdisch-muslimischen Dialogs

16.45 Uhr:
Rückfahrt mit Zwischenstopp in Felixdorf bei der Gedenkstätte für jüdische Zwangsarbeiter (jüdischer Friedhof)  (WNTV-Bericht  und  Buch über Zwangsarbeiter)

17.30 Uhr:
Besuch eines Heurigen

20.00 Uhr:
Ankunft in Stadtschlaining

Die Platzanzahl ist auf 20 Teilnehmende limitiert.
Unkostenbeitrag (€ 25,00) für Busfahrt, Eintritte und Führungen erbeten.

Anmeldung per Email    (bis spätestens 23. September 2020)

Folder zur Studienfahrt als PDF >>


Anmeldung wegen limitierter Teilnehmerzahl erforderlich!

Gemeinsam den Schuldenberg bezwingen

AKTUALISIERUNG:
Den Vortrag auf Youtube anschaun >>

ZWEITE SPARKASSE.
Die Bank für die „zweite Chance“

Vortrag und Gespräch mit Dr. Gerhard Ruprecht, Ehrenamtlicher Vorstand der „Zweiten Wiener Vereins-Sparkasse“

Donnerstag, 18. Juni 2020, 19.00 Uhr
Evang. Kirche Oberwart, Evang. Kirchengasse 6, 7400 Oberwart

Sie können diesen Abend miterleben,
*   indem Sie sich ganz klassisch zum Veranstaltungsraum aufmachen und live dabei sind oder
*   indem Sie den Live-Stream über die Webseite www.evangelisch-ab-ow.at/online-gottesdienst  mitverfolgen oder
*   indem Sie später den Youtube-Kanal von „evangnet oberwart“ aufsuchen, wo Sie diesen Abend aufgezeichnet vorfinden.

Dieser Abend hat zwei besondere Schwerpunkte:
Zum einen wollen wir die sogenannte „Zweite Sparkasse“ vorstellen, die österreichweit Unterstützung in finanziellen Nöten ermöglicht, wenn Menschen bei einer herkömmlichen Bank kein Konto mehr bekommen.
Zum anderen können Mitarbeitende von Sozialorganisationen (Diakonie, Caritas, Schuldnerberatung, Hilfswerk…) die konkreten Abläufe dieser Hilfestellungen wahrnehmen und besprechen.

Bericht von Peter Seper im Bezirksblatt mit Fotogalerie >>

abgesagt: 75 Jahre nach dem Massaker von Rechnitz

Die Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Maßnahmen abgesagt werden.

kreuzstadl2020

Filmabend am Freitag, 27. März 2020

im Dieselkino Oberwart
Europastraße 3, 7400 Oberwart

19:00 Uhr: Kleine Germanen
20:30 Uhr: AG Geige
Eintritt: € 7,50 für beide Filme

 

Tagung am Samstag, 28. März 2020, 13:00 – 18:00 Uhr

Zukunft als Bedrohung?
Was den Rechtspopulismus so erfolgreich macht

Rathaussaal Oberwart
Hauptplatz 9, 7400 Oberwart

 

Gedenken am Sonntag, 29. März 2020, 14:00 Uhr

Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus

Mahnmal Kreuzstadl Rechnitz

Einladung und Programm als PDF

Newsletter März 2020

Stadtschlaining, im März 2020

S.g. Damen und Herren, geschätzte Freund*innen des CONCENTRUMs!

Gerne wenden wir uns erneut mit Hinweisen und Einladungen an Sie. Ein kurzer Blick zurück sagt uns: Nach den beiden interessanten Abenden zum Tag des Judentums mit Prof. Karl-Richard Essmann und zu den neueren Entwicklungen nach der Amazonien-Synode mit Mag. Gustav Krammer ist die Veranstaltungsreihe „enkeltauglich leben“ mangels an Interessierten leider nicht zustande gekommen. Trotzdem bleiben für uns die Themen Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Mitbestimmung/Transparenz Gabe und Aufgabe zugleich.

Vielen lieben Dank sagen wir jenen, die uns in der Zwischenzeit durch ihren Mitgliedsbeitrag oder mit einer Spende finanziell unterstützt haben. Damit leiten wir gleich zur kommenden Veranstaltung über. Denn wir bleiben beim Thema, nämlich beim „lieben Geld“, das angeblich die Welt regiert. Nicht für jeden Menschen ist der Umgang mit Geld ein Erfolgskapitel. Was tun, wenn die Bank einem nicht nur keinen Kredit mehr gewährt, sondern aufgrund überbordender Schulden auch die Eröffnung eines regulären Bankkontos verweigert? Was dann, wenn etwas so Selbstverständliches wie das Abwickeln von Geldgeschäften mit einem Mal unmöglich wird? Dr. Gerhard Ruprecht, ehrenamtlicher Vorstand der sogenannten „zweiten Wiener Vereins-Sparkasse“ zeigt am 18. März im evang. Gemeindezentrum Oberwart Wege aus dieser Sackgasse. Obwohl kaum jemand aus dem Adressatenkreis des Concentrums davon betroffen sein wird, möchten wir Sie / dich herzlich zu diesem Abend einladen, um als Wissende dann auch Multiplikatoren zu sein, wenn es um die Lösung einer solchen Tabufrage geht. Wir freuen uns also ganz besonders auf Sie /dich!

Der zweite Hinweis steht umseitig und betrifft den kulturell-ethnischen Bereich unseres Forums. Mit der ROMA VHS Burgenland, die dazu einlädt, weisen wir auf den Abend mit Dr. Gerhard Baumgartner und Walter Reiss am 13. März in Deutsch Kaltenbrunn hin. Dort wird ein Stück ROMA-Lebens- und Leidensgeschichte aus der Vergessenheit geholt werden. Bitte machen Sie dies in Ihrem Umkreis bekannt und geben Sie auch die Information weiter.

So schließen wir diesen Informationsbrief an Sie, liebe Freund*innen des CONCENTRUMs, dankbar für Ihr Vertrauen und Ihre wertvolle Unterstützung und grüßen recht herzlich!

Dr. Gerhard Harkam           Friederike Treiber, Obfrau      MMag. Dr. Matthias Platzer

Mag. Gustav Krammer       Adelheid Gamauf       Mag.a Sonja Rohr        Mag. Manfred Koch

Beilagen:        Einladungen zum 18. März 2020 und zum 13. März 2020

abgesagt: Roma-Spurensuche in Deutsch Kaltenbrunn und Umgebung am 13.3.

Die Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Maßnahmen abgesagt werden.

Jek jomakero rodipe – Eine Spurensuche
Deutsch Kaltenbrunn, Rudersdorf und Umgebung
Vortrag, Video-Interviews, Diskussion

am Freitag, 13. März 2020, 19:00 Uhr
im Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 7572 Deutsch Kaltenbrunn

Referat: Mag. Dr. Gerhard Baumgartner
Moderation: Walter Reiss
Begrüßung: Bürgermeisterin Andrea Reichl

BaumgartnerDer Historiker und wissenschaftliche Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes, Gerhard Baumgartner, gibt einen Überblick über das Leben der Roma in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, insbesondere der 1930er Jahre. Damals wurden die von der Wirtschaftskrise schwer getroffenen burgenländischen Roma zu Sündenböcken gestempelt und nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten schrittweise deportiert und ermordet. Ihre Siedlungen (an die 140) wurden geplündert und dem Erdboden gleichgemacht. Nur einige hundert Burgenland-Roma überlebten den Porajmos/Holocaust.

Gerhard Baumgartner ist einer der führenden Historiker in diesem Bereich. Er war Mitglied der Österreichischen Historikerkommission und Leiter des Forschungsprojekts „Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der österreichischen Roma und Sinti“. Aktuell arbeitet er zusammen mit dem Historiker Herbert Brettl an dem Projekt „Die verschwundenen Romasiedlungen”.

Der Dokumentarfilmer und vormalige ORF-Redakteur Walter Reiss hat in einigen Dörfern Zeitzeugen befragt, die sich an die Roma, ihr Leben in den Siedlungen und ihre Deportation erinnern. Ausschnitte aus den Interviews sind in einem Kurzfilm zu sehen.

Einladung als PDF