Einweihung des Denkmals für NS-Opfer in Pinkafeld am 6.9.

BERICHTE:

Denkmal für NS-Opfer in Pinkafeld
In Pinkafeld wurde vor dem Rathaus ein Denkmal für die NS-Opfer aufgestellt und eingeweiht. Es erinnert an 33 Menschen, die von den Nazis ermordet wurden, nämlich Jüdinnen und Juden, Widerstandskämpfer, Angehörige der Roma-Volksgruppe und Opfer von Euthanasie. Der Standort des Denkmals heißt nun „Platz der Erinnerung“.
ORF, 7.9.2020

Nationalsozialismus-Opfer-Denkmal am Rathausplatz eingeweiht
„Die Toten zu vergessen würde bedeuten, sie ein zweites Mal umzubringen“, hieß es unter anderem am Sonntag, 6.9.2020, in Pinkafeld. Denn die Pinkafelder versammelten sich um 15 Uhr vor der Stadtgemeinde, um das neue NS-Opfer-Denkmal einzuweihen.
MeinBezirk.at, 6.9.2020

ANKÜNDIGUNG:

Neues Künstler-Werk als Ort des Gedenkens in Pinkafeld
Ein Werk des Künstlers Gottfried Reszner wird an die NS-Opfer erinnern, die Einweihung erfolgt am 6. September.
bvz, 17. August 2020

Einladung als PDF >>

DÖW-Studienfahrt am 9. Oktober

Einladung zur Studienfahrt
zum Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands
Freitag, 9. Oktober 2020

PROGRAMM:
8.00 Uhr:
Abfahrt im gemeinsamen Autobus vom Hauptplatz in Stadtschlaining, Parkmöglichkeiten ringsum

10.00 Uhr:
Wien, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)
Einführung in die Arbeit des Dokumentationsarchivs durch den wissenschaftlichen Leiter, Herrn Dr. Gerhard Baumgartner
Projektvorstellung durch Herrn Andreas Peham, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DÖW mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus heute

12.00 Uhr:
Mittagspause

14.00 Uhr:
Treffpunkt: Dokumentationsarchiv, danach Führung zur Gedenkstätte in der Salztorgasse (ehemalige Gestapo-Zentrale am Morzin-Platz),
Besuch der Gedenkstätte am Judenplatz
Gespräch mit Mitarbeitenden der Hilfs-NGO Shalom Alaikum, einer Plattorm des jüdisch-muslimischen Dialogs

16.45 Uhr:
Rückfahrt mit Zwischenstopp in Felixdorf bei der Gedenkstätte für jüdische Zwangsarbeiter (jüdischer Friedhof)  (WNTV-Bericht  und  Buch über Zwangsarbeiter)

17.30 Uhr:
Besuch eines Heurigen

20.00 Uhr:
Ankunft in Stadtschlaining

Die Platzanzahl ist auf 20 Teilnehmende limitiert.
Unkostenbeitrag (€ 25,00) für Busfahrt, Eintritte und Führungen erbeten.

Anmeldung per Email    (bis spätestens 23. September 2020)

Folder zur Studienfahrt als PDF >>


Anmeldung wegen limitierter Teilnehmerzahl erforderlich!

Gemeinsam den Schuldenberg bezwingen

AKTUALISIERUNG:
Den Vortrag auf Youtube anschaun >>

ZWEITE SPARKASSE.
Die Bank für die „zweite Chance“

Vortrag und Gespräch mit Dr. Gerhard Ruprecht, Ehrenamtlicher Vorstand der „Zweiten Wiener Vereins-Sparkasse“

Donnerstag, 18. Juni 2020, 19.00 Uhr
Evang. Kirche Oberwart, Evang. Kirchengasse 6, 7400 Oberwart

Sie können diesen Abend miterleben,
*   indem Sie sich ganz klassisch zum Veranstaltungsraum aufmachen und live dabei sind oder
*   indem Sie den Live-Stream über die Webseite www.evangelisch-ab-ow.at/online-gottesdienst  mitverfolgen oder
*   indem Sie später den Youtube-Kanal von „evangnet oberwart“ aufsuchen, wo Sie diesen Abend aufgezeichnet vorfinden.

Dieser Abend hat zwei besondere Schwerpunkte:
Zum einen wollen wir die sogenannte „Zweite Sparkasse“ vorstellen, die österreichweit Unterstützung in finanziellen Nöten ermöglicht, wenn Menschen bei einer herkömmlichen Bank kein Konto mehr bekommen.
Zum anderen können Mitarbeitende von Sozialorganisationen (Diakonie, Caritas, Schuldnerberatung, Hilfswerk…) die konkreten Abläufe dieser Hilfestellungen wahrnehmen und besprechen.

Bericht von Peter Seper im Bezirksblatt mit Fotogalerie >>

abgesagt: 75 Jahre nach dem Massaker von Rechnitz

Die Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Maßnahmen abgesagt werden.

kreuzstadl2020

Filmabend am Freitag, 27. März 2020

im Dieselkino Oberwart
Europastraße 3, 7400 Oberwart

19:00 Uhr: Kleine Germanen
20:30 Uhr: AG Geige
Eintritt: € 7,50 für beide Filme

 

Tagung am Samstag, 28. März 2020, 13:00 – 18:00 Uhr

Zukunft als Bedrohung?
Was den Rechtspopulismus so erfolgreich macht

Rathaussaal Oberwart
Hauptplatz 9, 7400 Oberwart

 

Gedenken am Sonntag, 29. März 2020, 14:00 Uhr

Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus

Mahnmal Kreuzstadl Rechnitz

Einladung und Programm als PDF

abgesagt: Roma-Spurensuche in Deutsch Kaltenbrunn und Umgebung am 13.3.

Die Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Maßnahmen abgesagt werden.

Jek jomakero rodipe – Eine Spurensuche
Deutsch Kaltenbrunn, Rudersdorf und Umgebung
Vortrag, Video-Interviews, Diskussion

am Freitag, 13. März 2020, 19:00 Uhr
im Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 7572 Deutsch Kaltenbrunn

Referat: Mag. Dr. Gerhard Baumgartner
Moderation: Walter Reiss
Begrüßung: Bürgermeisterin Andrea Reichl

BaumgartnerDer Historiker und wissenschaftliche Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes, Gerhard Baumgartner, gibt einen Überblick über das Leben der Roma in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, insbesondere der 1930er Jahre. Damals wurden die von der Wirtschaftskrise schwer getroffenen burgenländischen Roma zu Sündenböcken gestempelt und nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten schrittweise deportiert und ermordet. Ihre Siedlungen (an die 140) wurden geplündert und dem Erdboden gleichgemacht. Nur einige hundert Burgenland-Roma überlebten den Porajmos/Holocaust.

Gerhard Baumgartner ist einer der führenden Historiker in diesem Bereich. Er war Mitglied der Österreichischen Historikerkommission und Leiter des Forschungsprojekts „Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der österreichischen Roma und Sinti“. Aktuell arbeitet er zusammen mit dem Historiker Herbert Brettl an dem Projekt „Die verschwundenen Romasiedlungen”.

Der Dokumentarfilmer und vormalige ORF-Redakteur Walter Reiss hat in einigen Dörfern Zeitzeugen befragt, die sich an die Roma, ihr Leben in den Siedlungen und ihre Deportation erinnern. Ausschnitte aus den Interviews sind in einem Kurzfilm zu sehen.

Einladung als PDF

Neue Wege für eine alte Kirche? Vortrag am 19.1.

Neue Wege für eine alte Kirche?
Der nicht unbedeutende Beitrag der Amazoniensynode

Vortrag und Gespräch mit
Mag. Gustav Krammer
Pastoralassistent im Seelsorgeraum Bad Tatzmannsdorf-Mariasdorf-Bernstein und Brasilienkenner

Mi, 19. Februar 2020, 19.00 Uhr
Evang. Gemeindezentrum Stadtschlaining
Kirchenplatz 3, Stadtschlaining

Im Oktober 2019 trafen sich Bischöfe aus aller Welt sowie geladene Männer und Frauen im Vatikan zu einer Synode zum Thema „Amazonien – neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“. Mit Amazonien stand eine bestimmte Weltregion im Mittelpunkt, die geprägt ist von extremer Ausbeutung und Zerstörung der Natur durch Großprojekte. Die Synode hatte aber einen doppelten Fokus: es ging um die Bewahrung der Schöpfung, aber auch um die Verkündigung der christlichen Heilsbotschaft in einer Region, wo großer Priestermangel herrscht, der Großteil der Gemeinden nur zweimal im Jahr Eucharistie feiern kann und Indigene mit ihrer Kultur akzeptiert werden wollen. Die Suche nach neuen Wegen unter den besonderen Bedingungen der Amazonas-Region hat Erwartungen geschürt, wie selten zuvor bei einer Synode.

Wird der priesterliche Zölibat fallen? In Amazonien oder weltweit?
Kommt ein „amazonischer“ Ritus? Und das Frauendiakonat?

Am Ende der Synode stimmten zwar mehr als zwei Drittel der Bischöfe für alle vorgebrachten Anliegen. Doch Widerspruch und Positionskämpfe dauern an.

Keine leichte Aufgabe für Papst Franziskus, der mit einem nachsynodalen Schreiben für Verbindlichkeit der neuen Wege sorgen soll.

 

Übungsgruppe Enkeltauglich Leben in Bad Tatzmannsdorf

Übungsgruppe Enkeltauglich Leben
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!

Die Übungsgruppe für Erwachsene ist ein guter Weg um den eigenen Lebensstil zu hinterfragen und auch zu ändern – damit wir unseren Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen.

Die meisten Menschen spüren deutlich, dass sich an unserer Lebensweise etwas ändern muss, damit sie wieder „enkeltauglich“ wird, also auch für zukünftige Generationen eine erfülltes, lebenswertes Leben auf der Erde möglich ist. Nur wie geht das? Und wo fang ich am besten an?

Die 5 großen Themen von Enkeltauglich leben sind: Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Mitbestimmung/Transparenz. „Gespielt“ wird jeweils für 2,5 Stunden.
Du hast Lust, dir eine Portion Motivation für deine eigenen Vorhaben abzuholen und lässt dich gerne von den Vorhaben der anderen in der Gruppe inspirieren? Dann bist du hier richtig!

Leiterin: Mag. Barbara Buchinger, zertifizierte Enkeltauglich Leben Spieleleiterin

Termine: jeweils Montag von 18.00 – 20.30 Uhr,
17. Feber
9. und 30. März
27. April
18. Mai
22. Juni

Ort: Kath. Pfarrsaal,  Kirchenstraße 15
7431 Bad Tatzmannsdorf

Kosten für 6 Abende:
€ 60,- pro Teilnehmer

Anmeldung bis 10. Feber
Email: barbara.buchinger@martinus.at
Mobil: 0676 88070 8286

Veranstalter:
Concentrum, Katholisches Bildungswerk der Diözese Eisenstadt, gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung.

Weitere Infos zum Kurs Enkeltauglich Leben www.enkeltauglich-leben.org

Termine

„Die verspielte Welt“ – Gespräch mit Prof. Paul Lendvai am 12.11.

„DIE VERSPIELTE WELT“
Begegnungen und Erinnerungen
Walter Reiss im Gespräch mit Prof. Paul Lendvai
Di, 12. Nov. 2019 um 19.30 Uhr
Reduce Kultursaal Bad Tatzmannsdorf

Der 1929 in Budapest als Sohn jüdischer Eltern geborene Paul Lendvai wurde 1944 mit seinem Vater verschleppt und hat dank eines Schweizer Schutzpasses in Budapest überlebt. 1953 wurde er verhaftet und erhielt drei Jahre Berufsverbot. 1956 floh er über Warschau nach Prag und kam 1957 nach Wien. Hier schrieb er für mehrere Zeitungen unter Pseudonym, um seine in Budapest verbliebene Mutter zu schützen. Seit 1959 ist Paul Lendvai österreichischer Staatsbürger. Er war u.a. Korrespondent der Financial Times, gründete die Europäische Rundschau und war Leiter der Osteuroparedaktion des ORF und Intendant von Radio Österreich International und ist Moderator der Diskussionsreihe Europastudio im ORF. Das Buch „Die verspielte Welt – Begegnungen und Erinnerungen“ ist das jüngste von bisher 20 Büchern, die Prof. Paul Lendvai als exzellenter Kenner der Entwicklung Europas, Biograf von Bruno Kreisky und scharfer Kritiker des Orbán-Regimes verfasst hat. Er ist wie kaum ein anderer in der Lage, selbst erlebte Historie vor aktuellem Hintergrund zu analysieren. Mit Paul Lendvai spricht der vormalige ORF-Redakteur und TV-Gestalter Walter Reiss.

Die Veranstaltung ist Teil von KLANGherbst – Tage jüdischer Kultur & Musik 2019 und wird unterstützt vom Büchertraum Bad Tatzmannsdorf und dem Verein Zukunft Stadtschlaining

Titelstory im prima!-Magazin, 30.10.2019

„Starke Männer“ führen Länder in Katastrophen

Bericht von der Veranstaltung:

meinbezirk.at, 19.11.2019

Paul Lendvai präsentierte „Die verspielte Welt“

Osteuropaexperte und Buchautor Prof. Paul Lendvai stellte im Rahmen des KLANGherbstes sein Buch „Die verspielte Welt“ vor.
STADTSCHLAINING. Das Concentrum lud gemeinsam mit dem Verein Zukunft Schlaining am 12. November zu einem Gespräch mit Prof. Paul Lendvai. Als Gesprächspartner bzw. im Interview mit Walter Reiss erzählte er über die Mächtigen in Europa und über seine unzähligen, persönlichen Anekdoten in seinem bereits 90-jährigem Leben.
Anschließend präsentierte er auch sein neuestes Buch „Die verspielte Welt – Begegnungen und Erinnerungen“. Die zahlreich erschienen Besucher im Kultursaal in Bad Tatzmannsdorf lauschten den spannenden Erzählungen und begaben sich auf eine Zeitreise mit Paul Lendvai. Dieser Abend bildete den Abschluss zu den Gedenktagen im Rahmen des Schlaininger KLANGherbstes, die heuer unter dem Motto „Tage der jüdischen Kultur und Musik“ standen.

Zur Person: Prof. Paul Lendvai
Der 1929 in Budapest als Sohn jüdischer Eltern geborene Paul Lendvai wurde 1944 mit seinem Vater verschleppt und hat dank eines Schweizer Schutzpasses in Budapest überlebt. 1953 wurde er verhaftet und erhielt drei Jahre Berufsverbot. 1956 floh er über Warschau nach Prag und kam 1957 nach Wien. Hier schrieb er für mehrere Zeitungen unter Pseudonym, um seine in Budapest verbliebene Mutter zu schützen.
Seit 1959 ist Paul Lendvai österreichischer Staatsbürger. Er war u.a. Korrespondent der Financial Times, gründete die Europäische Rundschau und war Leiter der Osteuroparedaktion des ORF und Intendant von Radio Österreich International und ist Moderator der Diskussionsreihe Europastudio im ORF.

20 Bücher
Das Buch „Die verspielte Welt – Begegnungen und Erinnerungen“ ist das jüngste von bisher 20 Büchern, die Prof. Paul Lendvai als exzellenter Kenner der Entwicklung Europas, Biograf von Bruno Kreisky und scharfer Kritiker des Orbán-Regimes verfasst hat. Er ist wie kaum ein anderer in der Lage, selbst erlebte Historie vor aktuellem Hintergrund zu analysieren.